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Daten zur Gesundheit
Vorteile des Vegetarismus |
Protein | Cholesterin/Herz
| Kinder
| Milch | Geflügel
| Vitamin B12
Vorteile
Der Vegetarismus ist schon seit Jahrhunderten für viele Menschen
eine Lebensart, und heute sind etwa 20 Millionen Amerikaner Vegetarier,
und sehr viele mehr haben ihren Fleischkonsum drastisch eingeschränkt.
Seit die Zusammenhänge zwischen Fleischverzehr und lebensbedrohlichen
Krankheiten deutlicher wurden und sich mehr Menschen bewußt wurden
über die Grausamkeiten der Fleischindustrie, gewinnt der Vegetarismus
rasch an Beliebtheit.
Es besteht für Menschen keinerlei ernährungsbedingte Notwendigkeit,
tierische Lebensmittel zu essen, denn all unsere Ernährungsbedürfnisse,
selbst im Klein- und Schulkindalter, werden von einer tierfreien
Ernährung voll gedeckt. In der Evolution waren unsere Vorfahren
Vegetarier, so wie es heute noch unsere nächsten Verwandten unter
den Primaten sind. Die Zähne und die Verdauungsorgane des Menschen
sind für den Verzehr und die Verdauung von Pflanzen gemacht, daher
verwundert es nicht, daß unsere wesentlichen Gesundheitsprobleme
auf den Verzehr von Fleisch zurückgeführt werden können. Der Verzehr
von tierischen Produkten kann schlüssig in Zusammenhang gebracht
werden mit Herzerkrankungen, Krebs, Diabetes, Arthritis und Osteoporose.
Cholesterin, das nur in tierischen Produkten zu finden ist, und
tierische Fette verstopfen die Arterien, was zu Herz- und Schlaganfällen
führt. Eine vegetarische Ernährung kann 97 Prozent der Koronarverschlüsse
verhindern. Die Rate der Dickdarmkrebsfälle ist in den Gegenden
am größten, wo der Fleischverbrauch am höchsten ist, und dort am
niedrigsten, wo man gewöhnlich kein Fleisch ißt. Ein ähnliches Muster
besteht für Krebserkrankungen der Brust, des Gebärmutterhalses,
der Gebärmutter und der Eierstöcke sowie der Prostata und der Lunge.
Eine fettarme Ernährung, insbesondere eine mit ungesättigten Fettsäuren,
hat sich für viele Diabetiker als gut erwiesen, die dadurch auf
Pillen, Injektionen und Pumpen verzichten können. Eine Studie an
mehr als 25.000 Personen im Alter über 21 zeigte, daß die Vegetarier
ein weitaus niedrigeres Risiko tragen, an Diabetes zu erkranken,
als die Fleischesser. Eine Studie in Südafrika fand nicht einen
einzigen Fall von rheumatöser Arthritis in einer Gemeinde von 800
Personen, die weder Fleisch noch Milchprodukte aßen. In einer anderen
Studie fand man heraus, daß eine ähnlich große Gruppe, die Fleisch
und andere fetthaltige Lebensmittel aß, fast viermal so häufig an
Arthritis erkrankt war als diejenige, die sich fettarm ernährte.
Osteoporose oder Knochenschwund aufgrund von Mineralstoffentzug,
insbesondere von Calcium, ist weniger ein Resultat von zu wenig
Calcium als vielmehr das einer zu eiweißreichen Ernährung. Eine
Studie der Michigan State University aus dem Jahre 1983 besagt,
daß im Alter von 65 Jahren männliche Vegetarier einen durchschnittlichen,
meßbaren Knochenschwund von 3 Prozent aufwiesen, männliche Fleischesser
einen von 18 Prozent. Der Wert betrug bei weiblichen Vegetariern
7 Prozent, bei weiblichen Fleischessern 35 Prozent. Zusätzlich zu
den Problemen, die in Verbindung mit zu viel Fett, Cholesterin und
Eiweiß stehen, nehmen die Verbraucher von tierischen Produkten weitaus
größere Mengen an Rückständen landwirtschaftlicher Chemikalien,
Industriegifte, Antibiotika und Hormonen zu sich als Vegetarier.
Die Aufnahme von Antibiotika über das Essen von Fleisch führt zu
Antibiotikaresistenten Formen der Lungenentzündung, Hirnhautentzündung
bei Kin dern, Tripper, Salmonellen und anderen schwerwiegenden Erkrankungen.
Etwa 9.000 Amerikaner sterben jährlich an Erkrankungen, die von
der Nahrung herrühren, und weitere 80 Millionen erkranken. Das amerikanische
Landwirtschaftsministerium geht davon aus, daß bis zu 40% des in
den USA im Handel befindlichen Geflügels mit Salmonellen verseucht
ist. Fleisch enthält 14 mal soviel Pestizidrückstände wie pflanzliche
Nahrung, Milchprodukte mehr als 5 mal soviel. Fisch ist eine weitere
Quelle für gefährliche Rückstände. Die EPA schätzt, daß Fische neun
Millionen mal soviel krebserzeugende Polychlorierte Biphenyle (PCBs)
aufnehmen können, als das Wasser enthält, in dem sie leben.
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