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Erkältungen müssen nicht sein
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BSE - News/Berichte

31.05.2002
BSE möglicherweise in Geflügelfleisch

Wissenschaftler der Irish Food Safety Authority (FSAI) haben in Hühnerbrustfilets Rinder-Proteine gefunden, berichtet das renommierte Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe. Die Forscher befürchten, dass das infektiöse Prion-Protein, das zu BSE führen kann, auch im Hühnerfleisch vorkommen kann. Untersuchungen an Hühnerfilets wurde aufgrund von Berichten der UK Food Standards Agency seit Dezember 2001 durchgeführt. Damals waren nicht deklarierte Schweine-Proteine in Hühnerteilen aus Belgien und Holland gefunden worden.
Die FSAI konnte nun in 26 Prozent der Hühnerfilets auch nicht deklarierte hydrolysierte Kollagene nachweisen. Nach genaueren Analysen fanden die Lebensmitteluntersucher in 17 von 30 Fällen entweder Schweine-oder Rinder-Proteine oder sogar beide. Bis jetzt konnten die Behörden aber nicht nachvollziehen, wie die Rinder-Proteine in die Hühnerfilets gelangen konnten.
Nach der aktuellen Lebensmittelgesetzeslage ist es nicht verboten dem Hühnerfleisch zusätzliche Proteine zuzufügen. Diese stammen zumeist aus alten Tieren, deren Fleisch nicht mehr verwendet werden kann oder aus Teilen wie Haut und Knochen. Diese Prozesse können aber Prionen, die infizierten Proteine, die zu BSE führen, nicht zerstören. Gestern, Donnerstag, wurde von der britischen Food Standards Agency ein Antrag eingebracht, dass die EU jene 15 Prozent der Würste verbietet, die Schaf-Innereien enthalten. Grund dafür: es gebe eine kleine Chance einer BSE-Infizierung.

(Quelle: PTA)

09.12.2001
Erster BSE-Fall in Österreich: 70 Monate altes Rind verseucht Wien (APA) -
"Wir haben den ersten BSE-Fall eines österreichischen Rindes in einem österreichischen Betrieb", erklärte Gesundheitsminister Herbert Haupt (F) Samstag Abend bei einer Pressekonferenz in Wien. Es handle sich um ein 70 Monate altes Fleckvieh aus dem nördlichen Niederösterreich. Heute wurde die Staatsanwalt in die Untersuchungen eingeschaltet.
"Von dem BSE-Fall ist ein typischer mittelständischer österreichischer Milch- und Fleischbetrieb mit 50 bis 70 Stück Vieh betroffen", so Haupt. Der Hof bleibe weiterhin gesperrt. In der ersten Hektik nach den positiven Tests hatte es auch eine kleine Panne gegeben. Das kontaminierte Tier war einem anderen Hof zugeordnet worden.
Eigentlich habe man laut Haupt von der "statistischen Wahrscheinlichkeit" her gerechnet, "erst in einem halben bis dreiviertel Jahr dranzukommen". Die Vorsicht und damit verbunden die genauen Kontrollen des Schlachtviehs hätten sich aber bezahlt gemacht. Die Zahl der Tests auf Stichproben zu reduzieren, wie im Juli von der EU erlaubt, käme für ihn nicht in Betracht.
Für die Konsumenten gab der Minister Entwarnung. Es sei sichergestellt, dass alle gleichzeitig mit dem infizierten Rind geschlachteten Tiere unter Verschluss sind. "Die österreichischen Konsumenten können sicher sein, sichere österreichische Nahrungsmittel am Teller zu finden
." Wie es zu der Infektion gekommen ist, sei noch nicht geklärt, betonte Haupt. Vom illegalen Futtermittelimport bis zu verseuchten Impfstoffen sei alles möglich. Genaue Blut-, Futter- und Genkontrollen könnten darüber Aufschluss geben. Da auch strafrechtliche Tatbestände vorliegen könnten, wurde vom Ministerium heute um 10.00 Uhr auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Nach Abschluss der Untersuchungen werden die Tiere des betroffenen Bauernhofes getötet, so Haupt. Der Bauer, der weiterhin anonym bleiben soll, wird nach dem Tierseuchengesetz entschädigt.

(Quelle: täglich alles)

 

17.03.2001
Neue BSE-Fälle in Frankreich In Frankreich sind drei neue Fälle des Rinderwahnsinns BSE festgestellt worden. Die infizierten Rinder seien in Departements im Nordwesten und Norden des Landes entdeckt worden, teilte das Landwirtschaftsministerium mit. Damit sind seit Jahresbeginn 42 und seit dem Auftreten von Rinderwahnsinn in Frankreich vor zehn Jahren 284 Fälle bekannt geworden. Nach Angaben des Ministeriums haben bisher mehr als 340.000 Rinder BSE-Tests in den Schlachthöfen durchlaufen.(pw)

(Quelle: täglich alles)

 

14.03.2001
Zinkmangel durch BSE-Angst Seitdem die BSE-Diskussion entfacht ist, meiden viele Menschen Rindfleisch. Verständlich. Allerdings kann der Verzicht zu einer mangelnden Zinkversorgung führen. Denn Rindfleisch ist eine der Hauptquellen für das Spurenelement. Schon jetzt leidet fast jeder zweite unter einem Mangel, so das Ergebnis der internationalen Zinkkonferenz in Stockholm. Besonders gefährdet sind Sportler, Diabetiker und Menschen, die viel Alkohol trinken oder an einer chronischen Magen-Darm-Erkrankung leiden. Einen höheren Bedarf haben auch Schwangere und Stillende. Tip: Fisch, Geflügel und Vollkornprodukte enthalten ebenfalls Zink.

(Quelle: täglich alles)

 

Fleischlos glücklich - So steigen Sie um (ab) -
Für viele ist die BSE-Krise Grund genug, auf Fleisch zu verzichten. Doch ein Großteil hat noch Bedenken, ob ein Verzicht auf Fleisch auch der richtige Weg ist. Mehr als 60 Prozent der Konsumenten fürchten Nährstoffmangel und fehlende Power als Folge rein pflanzlicher Ernährung. Dazu erklärt der Ernährungswissenschaftler Professor Claus Leitzmann, Vollkorn, Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse seien ein adäquater Ersatz für Fleisch. Zwar ist tierisches Eiweiß besser vom Körper verwertbar als pflanzliches. "Aber eine optimale Kombination pflanzlicher Eiweiße ist genauso gut", versichert Ernährungsberaterin Sabine Buschmann. Wer außerdem weiterhin Eier und Milchprodukte verzehre, hat laut Prof.Leitzmann "ausschließlich Vorteile". Das gelte auch für Lacto- Vegetarier, die auf Eier verzichteten, nicht aber auf Milch. Erst recht unbedenklich sei es, wenn Fisch auf dem Speiseplan steht. In einer Forsa-Umfrage für die Zeitschrift "Für Sie" erklärte jedoch jede zweite Befragte (43 Prozent), sie befürchte bei einer Umstellung einen Riesenaufwand bei Einkauf und Zubereitung sowie jede Menge Extrakosten. Dazu die Experten: wer mit unkomplizierten Gerichten wie Gemüsepfanne mit Vollkornreis oder Nudeln mit Tomaten- Linsen-Soße startet, wird schnell feststellen, wie einfach die Umstellung gelingt. Mit vegetarischen Spezialprodukten aus Naturkostläden und Reformhäusern kann man seinen Speiseplan später erweitern und aufpeppen. Teurer seien Naturkostprodukte in der Regel schon. Allerdings: Das Weglassen von Fleisch spart auch Geld. "Billiges Fleisch" sei im übrigen durch die BSE-Krise diskreditiert. Fast jede dritte Frau (29 Prozent) befürchtet, daß kulinarisch lausige Zeiten anbrechen, wenn es kein Fleisch mehr gibt. Fleischessern fehlt oft die Fantasie in Sachen Pflanzenkost. Wer die Devise Vollwert- statt Fertigkost beherzigt, braucht auch nicht mit knurrendem Magen herumzulaufen. Vollwertkost muß allerdings besonders stark gekaut werden, erklärt Ernährungsexpertin Helga Danner. Das Sättigungsgefühl wird dadurch wahrgenommen, bevor der Magen überladen ist und es hält länger an".

(Quelle: täglich alles)

 

19.02.2001
BSE-Krise: Fischler sieht "riesige Katastrophe" EU-Agrarkommissar Franz Fischler bezeichnet die gegenwärtige BSE-Krise als "riesige Katastrophe". Die Lage sei angesichts des anhaltenden Mißtrauens der Konsumenten und der sich schnell aufbauenden Rindfleischüberschüsse "dramatisch". Die österreichischen Politiker forderte Fischler in der ORF- "Pressestunde" am Sonntag auf, sich die "technischen Details" im BSE- Notfallprogramm der Kommission "anzuschauen": Im so genannten Sieben- Punkte-Programm fänden sich Maßnahmen, die für das "Viehaufzuchtgebiet in den Alpen fast ein Geschenk" seien. Fischler bezog sich damit auf die von der Kommission geplante Prämienanhebung für Kalbinnen, die noch nicht geboren haben ("Färsinnen"). Darüber hinaus gelte für Österreich - wie für alle anderen EU-Staaten - das Angebot der Kofinanzierung für die Einlagerung/Vernichtung des überschüssigen Rindfleisches sowie der von der EU geleistete Anteil für die Finanzierung der BSE-Tests. Fischler betonte, daß in der gegenwärtigen Situation die Wiedergewinnung des Konsumentenvertrauens von zentraler Wichtigkeit sei. Dazu gehöre in der Informationspolitik "volle Transparenz" und "null Geheimhaltung". Außerdem müsse "stärker als bisher betont werden: Welche Maßnahmen schaffen Sicherheit?", meinte der Agrarkommissar. Durch die Tests für alle über 30 Monate alten Rinder und die Entfernung der Risikomaterialien könne man "mit Fug und Recht" sagen, das Fleisch sei "sicherer als zuvor".

(Quelle: täglich alles)

 

16.02.2001
BSE - Hysterie? Ethik? Die Katastrophe ist gigantisch: Eineinhalb bis zwei Millionen Kühe, Ochsen und Stiere sollen geschlachtet und verbrannt oder ihr Fleisch eingefroren werden. Denn die Leute kaufen und essen kein Rindfleisch mehr: Hinter jedem Schnitzel, Tafelspitz oder Schulterscherzl sehen sie den Sensenmann stehen. Also ist der "Rindfleischmarkt" zusammengebrochen und der - wirtschaftliche - Sensenmann steht jetzt hinter den Bauern. Im Brüsseler Bürokratenstadel, wo man jahrzehntelang zugesehen hat, wie die Futtermittelindustrie Futter aus Kadaverfleisch produzierte, das dann das Rindvieh in den Wahnsinn trieb, sieht man nun nur einen einzigen Ausweg: Schmeißen wir das Rindfleisch weg! Und diese Parole beruhigt das rindfleischverweigernde Volk freilich nicht, sondern verunsichert es noch weiter. Da wäre Aufklärung schon sinnvoller: Hunderttausende Österreicher fliegen im kommenden Sommer bedenkenlos in den Urlaub - obwohl ein Flugzeugabsturz wahrscheinlicher ist, als eine Erkrankung an Creutzfeld-Jacob nach dem Verzehr BSE-verseuchten Fleisches. Vier Millionen Bürger unseres Landes sind heute mit Autos unterwegs, und zwei davon (oder mehr) werden heute bei Unfällen sterben: 980 waren es hierzulande im letzten Jahr - und europaweit sogar 40.000. Kein Raucher wirft seine Zigarette weg, obwohl längst bekannt ist, daß jeder vierte irgendwann am inhalierten Rauch stirbt. Keiner läßt sein "Vierterl" am Heurigen-Tisch stehen, obwohl wir wissen, daß der Wein - unmäßig genossen - die Menschenleber zerfrißt. Diesen Hunderttausenden Flugzeug-, Straßenverkehrs-, Zigaretten-, Alkohol- und sonstigen Suchtgifttoten steht in Österreich in den letzten Jahrzehnten kein einziges BSE-Todesopfer gegenüber: Aber die Leute fliegen, fahren Auto, rauchen und saufen; aber was das Rindfleisch angeht, reagieren sie hysterisch und verweigern diesbezüglich die Nahrungsaufnahme. Da wäre es - um den Rindfleischmarkt wieder auf Touren zu bringen - doch eher an der EU, den Leuten zu sagen, daß das Fleisch von der Kuh, vom Ochsen und vom Stier inzwischen streng kontrolliert und daher unbedenklich ist. Aber nein, das fällt den Brüsseler Bürokraten nicht ein. Zu Recht wird also von vielen Seiten gegen die EU- Rindfleischvernichtungsaktion protestiert - und vor allem gegen das gigantische Rindvieh-Krematorium. Aber die von vielen - vor allem von den Grünen - vorgebrachte Begründung, wonach diese Vorgangsweise jeder "Ethik" zuwider laufe, klingt recht seltsam: Denn für das Rind ist es wohl egal, ob es nach der Schlachtung etwa als Gulasch wieder Auferstehung feiert, zu Hunde- oder Katzenfutter verwurstet wird oder in Flammen aufgeht. Und wenn der Ruf nach der "Ethik" vor allem aus dem Lager der Linksfortschrittlichen erschallt, darf man schon die Frage stellen, wie diese es denn beispielsweise in Sachen "Abtreibung" mit der auf den Menschen bezogenen "Ethik" halten und warum sie nicht auf die Barrikaden gehen, wenn man hierzulande Alte und Schwache in desolate Pflegeheime stopft oder zu Hause verrecken läßt - wo man sie dann mitunter erst Monate nach ihrem Tod verwest in ihren Wohnungen findet. Die Vorgangsweise der EU hat mit "Ethik" rein gar nichts zu tun, sondern bloß mit grenzenloser Blödheit. Wie ja vieles, was sich Politiker und Bürokraten im Brüsseler Privilegienstadel ausdenken.

(Quelle: täglich alles)

 

12.02.2001
Bisher 17.000 BSE-Tests Alle Proben negativ In Österreich wurden seit Anfang Jänner mehr als 17.000 BSE-Tests an Rindern über 30 Monaten vorgenommen, davon rund 2.200 in Niederösterreich. Alle Proben waren negativ. Dies gab Landesrat Josef Plank am Sonntag bekannt. Die Tests werden, wie vorgesehen, bis mindestens Ende des Jahres fortgeführt. "Sie sollen auch dazu beitragen, daß die Konsumenten wieder Vertrauen zum heimischen Rindfleisch finden. Wir setzen alles daran, in Zukunft die Transparenz vom Stall bis zur Ladentheke zu gewährleisten. Der Konsument muß wissen, was er einkauft." Weiters wurde im Zusammenhang mit den BSE- Maßnahmen des Landes Niederösterreich bei der Tiermehlfutter-Rückholaktion die Meldefrist für Bestände um eine Woche verlängert. Es dürften aber weit weniger Mengen anfallen, als ursprünglich angenommen: nämlich um die 400 Tonnen statt 2.000 Tonnen. Plank optimistisch: "Das spricht für die Disziplin der Landwirte. Offensichtlich wurde nicht so viel Tiermehl verfüttert wie vermutet."

(Quelle: täglich alles)

 

09.02.2001
BSE: Forderung nach "Agrarwende" Deutschlands grüne Landwirtschaftsministerin Künast sieht derzeit keine Alternative zu der angekündigten Rinder- Massentötung. 400.000 Tier sollen geeschlachtet werden. Kosten: 5,4 Milliarden Schilling. Gleichzeitig forderte sie eine radikale "Agrarwende" mit mehr nationalem Spielraum in der EU. "Die BSE-Krise hat uns alle aus dem Alltagstrott der Massenproduktion herausgerissen", erklärte Künast. Sie will das Prämiensystem umbauen und die Förderung an Flächen koppeln.

(Quelle: täglich alles)

 

06.02.2001
BSE-Tests: Konsumenten sollen zahlen Kommen die Konsumenten also doch zum Handkuß? Die Landwirtschaftskammern haben die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes auf Nahrungsmittel von derzeit zehn auf elf Prozent vorgeschlagen. Damit soll noch die ungeklärte Finanzierung von Tiermehlentsorgung und BSE-Test sichergestellt werden. Das würde rund drei Milliarden Schilling bringen. Man könne auch Alternativen zur Steuererhöhung diskutieren, "aber wenn die Gesellschaft höhere Lebensmittelstandards will, muß das jemand bezahlen. Die Bauern können es nicht", sagte Kammerpräsident Schwarzböck.

(Quelle: täglich alles)

 

30.01.2001
BSE-Test: Bereits ab 24 Monate? Krisensitzung der EU-Agrarminister: Tiermehlverbot, der Ausschluß weiteren Risikomaterials aus der Nahrungskette und die BSE-Schnelltests standen auf der Tagesordnung eines Treffens in Brüssel. Die neue deutsche Landwirtschaftsministerin Renate Künast rechnete dabei mit einer Senkung des BSE-Testalters für Schlachtrinder auf 24 Monate. Sie stellte einen entsprechenden Antrag. In Deutschland war am Wochenende zum zweiten Mal bei einem 28 Monate alten Rind die BSE-Krankheit entdeckt worden. Tests sind bisher EU-weit erst für Rinder über 30 Monate vorgeschrieben. Künast kündigte weiters an, daß sie sich zudem für ein dauerhaftes Verbot von Tiermehl als Futtermittel einsetzen wird. Auch Landwirtschaftsminister Molterer sagte Unterstützung zu. Auch gilt es, weiteres Risikomaterial aus der Nahrungskette zu nehmen. Hauptaugenmerk gilt dabei der Wirbelsäule des Rindes, damit auch dem T-Bone-Steak. Künast sieht angesichts der stark gesunkenen Rindfleischpreise in Europa nur wenig Chancen, die Tötung von rund 400.000 älteren Rindern in Deutschland zu vermeiden. EU-weit könnten zur Entlastung des Rindfleischmarktes nach Schätzungen rund zwei Millionen Rinder vernichtet werden.

(Quelle: täglich alles)

 

26.01.2001
BSE-Deutschland: Erste Massenschlachtung Die Horrormeldungen aus dem Nachbarland reißen nicht ab. Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es jetzt den ersten BSE- Verdachtsfall. Aus Bayern wurde ein weiterer gemeldet. Insgesamt gibt es bislang 19 bestätigte BSE-Fälle in Deutschland. Und: im Zuge der BSE-Krise kommt es am Samstag zur ersten großen Massenschlachtung. 1.000 Rinder sollen in Sachsen getötet werden. Durch eine Injektion, dann werden die Kadaver verbrannt. Der betroffene Bauer muß für die Kosten aufkommen.

(Quelle: täglich alles)

 

 

19.01.2001
Zoologe hat neue Theorie zu BSE
Ein Insektizid, das Rindern über den Rücken geschüttet wird, könnte die Ursache sein
Kiel/Flensburg - Die Rinderseuche BSE könnte nach Überzeugung des Kieler Zoologen Sievert Lorenzen durch ein in England verwendetes Insektizid verursacht werden. Ein gegen die Rinder-Dasselfliege eingesetztes Mittel stehe im Verdacht, sagte der Kieler Wissenschaftler dem "Flensburger Tageblatt". Das Insektizid werde den Rindern über den Rücken geschüttet und wirke direkt im Rückenmark, dem zentralen Nervensystem. Das Nervengift führe bei Rindern auch zu Hirnerweichung, sagte Lorenzen der Zeitung. Der Zoologe schließt Tiermehl als Infektionsquelle für BSE aus, ist aber überzeugt, dass die Milchaustauscher für Kälber zur Verbreitung der Seuche beigetragen haben. (APA/dpa)

(Quelle: der standard)

 

17.01.2001
Entwarnung: Tiroler Kuh hatte kein BSE Aufatmen in Österreich: Die Kuh aus dem Tiroler Außerfern, bei der nach einem Schnelltest BSE-Verdacht bestand, ist von der Rinderseuche doch nicht befallen. Das ergab ein Gegentest an der Tübinger Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen in Deutschland. Österreich bleibt damit weiterhin BSE-frei.
Die Sperre des seither unter Quarantäne stehenden Bauernhofes soll jetzt aufgehoben werden.
Kurz davor wurde bekannt, daß in einer Futtermittelprobe aus dem Tiroler Außerfern nun doch Tiermehl entdeckt wurde. Und zwar auf einem Nachbarbauernhof jenes Betriebes, aus dem die zunächst unter BSE-Verdacht gestandene Kuh stammte. Das verunreinigte Futtermittel kommt aus Bayern. Der betroffene Bauer verweist auf eine Bestätigung des Herstellers, in der versichert wurde, daß kein Tiermehl im Futter sei. Der deutsche Betrieb dürfte die Ware offenbar falsch deklariert haben. Das Tierfutter enthält nach dem Bundesamt für Agrarbiologie in Linz jedenfalls tierische Bestandteile. Die gefundenen Knochenreste seien mikroskopisch gerade noch erfaßbar, hieß es.
Weniger Glück hatte Italien: Experten des Tiermedizinischen Institutes in Turin bestätigten erste positive BSE- Schnelltests an einer sechsjährigen Milchkuh aus dem Raum Brescia.

(Quelle: täglich alles)

 

15.01.2001
Hat Österreich seinen ersten BSE-Fall? Bei einem aus unserem Land stammenden Rind gibt es jedenfalls erstmals einen konkreten Verdacht. Ein in Tirol aufgezogenes Tier wurde in Deutschland positiv getestet. Der erste BSE-Test erbrachte in Deutschland ein “nicht eindeutig negatives” Ergebnis. Die Gegenprobe wird an der Universität Tübingen durchgeführt.
Sozialminister Herbert Haupt (FPÖ) ordnete umgehend die Aktivierung des BSE-Krisenplans an. Sollte der Tübinger Test positiv ausfallen, müssen alle Tiere auf dem Hof des Tiroler Bauern geschlachtet werden. Nach Auskunft des für den Veterinärbereich in Tirol zuständigen Landeshauptmannstellvertreters Ferdinand Eberle wurde der landwirtschaftliche Betrieb, aus dem die Kuh stammt, umgehend gesperrt. ”Hoffnung” auf falsches Ergebnis
Der Sprecher des Ministers wies auf ein möglicherweise entscheidendes Faktum hin: “Der Schnelltest an dem Tier erfolgte mit einem Test aus jener Charge, die in den vergangenen beiden Wochen in Deutschland zu 64 falsch positiven Untersuchungsergebnissen geführt hat.” Es könnte also durchaus sein, daß auch in dem Fall der Tiroler Kuh ein objektiv falsches Resultat vorliege.

Jetzt geht's nicht nur mehr um die Wurst. Auch die Milch gerät ins Visier der BSE-Forscher. Die britische Behörde für Lebensmittelsicherheit will untersuchen, ob Rinderwahnsinn auch durch Milch übertagen werden kann. Die britischen Forscher sind der Ansicht, daß frühere Testserien aus dem Jahr 1995 möglicherweise fehlerhaft gewesen seien. Malcolm Ferguson-Smith, Genetiker an der renommierten Universität von Cambridge, zeigte sich erstaunt, daß diese Forschungen nicht früher unternommen wurden. Denn 1995 wurde Kuhmilch Mäusen zu trinken gegeben oder injiziert. Daraus wurde dann geschlossen, daß BSE durch Milch nicht übertragbar sei. Für Ferguson- Smith sind die Ergebnisse aber nicht aussagekräftig, weil die Artenbarriere ein zu großes Hindernis sei. Tests mit an Kälber verabreichter Milch wären "tausend Mal vernünftiger gewesen". Die neuen Testreihen werden vermutlich drei Jahre dauern, das ist die Inkubationszeit von BSE bei Rindern. Bisher, so die britische Lebensmittelbehörde, sei unklar, wie BSE auf Kälber übertragen werde. Einen konkreten Hinweis, daß das durch Milch geschehe, gebe es aber noch nicht.

 

14.01.2001
Noch gibt es "nur" 13 BSE-Fälle in Deutschland, nachdem in Schleswig-Holstein erstmals zwei BSE-Fälle in einer Herde nachgewiesen wurden. Zwar ist jeder Fall einer zu viel, aber die Krise ist noch weit davon entfernt, britische Ausmaße anzunehmen, wo es vor wenigen Jahren mehr als 170.000 an Rinderwahn erkrankte Tiere gab. EU- Verbraucherschutzkommissar David Byrne fürchtet eine Ausweitung von BSE in Deutschland und Verhältnisse wie bei der Epidemie in Großbritannien. Byrne in der "Bild am Sonntag": "BSE-Fälle bei so jungen Tieren sind bisher nur im Vereinigten Königreich festgestellt worden, als die BSE-Inzidenz auf Grund unzureichender Schutzmaßnahmen auf epidemische Ausmaße anstieg und große Mengen kontaminierter Futtermittel im Umlauf waren." Der Vergleich mit Großbritannien alarmierte indes die Experten im Landwirtschaftsministerium noch weiter: "Damit könnte alles, was wir jetzt wissen, nur die Spitze des Eisbergs sein".
Unterdess tauchte am Samstag der erste BSE- Verdachtsfall in Italien auf. Laut Gesundheitsministerium in Rom stammt die betroffene Milchkuh aus einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Nähe von Brescia. Die Kuh sei am 11. Jänner geschlachtet worden und über 30 Monate alt gewesen. Das endgültige Ergebnis wird nach weiteren Labor-Tests am Dienstag erwartet. Gesundheitsminister Umberto Veronesi sagte, es gebe keinen Grund zur Panik. Landwirtschaftsminister Alfonso Pecoraro forderte dagegen eine Ausweitung der Tests. Italien importiere viele Rinder. Auch die betroffene Kuh soll importiert worden sein.

 

13.01.2001
Im deutschen Mecklenburg- Vorpommern gibt es jetzt ebenfalls einen ersten BSE- Fall. Der Verdacht auf Rinderwahn bei einer Kuh hat sich bei einer Überprüfung in der Untersuchungsanstalt in Tübingen bestätigt. Damit ist BSE in Deutschland inzwischen bei zwölf Rindern nachgewiesen. Die deutsche Regierung bereitet nun eine gesetzliche Regelung für die Tötung von ganzen Rinderbeständen bei einem BSE-Fall in einer Herde vor. Danach sollen bundesweit alle Rinder auf einem Hof getötet werden, wenn auch nur ein Tier von BSE befallen wurde.

 

 

 

 
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